Vor einigen Wochen haben wir auf Facebook eine Umfrage eingerichtet, bei der ihr die Listen das fragen konntet, was euch auf dem Herzen liegt. Aus den Fragen haben wir zwei herausgesucht. "Was ist euer Standpunkt zum Thema Studiengebühren?" Und: "Soll es eine Live-Übertragung der Sitzungen des Studierendenparlaments geben?"

Die Antworten der teilnehmenden Listen findet ihr unter dem Bild:

Haltung der Listen zur Einführung von Studiengebühren:

 

RCDS:

"Studiengebühren, wie sie bis 2011 an nordrhein-westfälischen Universitäten erhoben wurden, lehnen wir ganz klar ab. Niemand darf aus finanziellen Gründen von einem Studium abgehalten werden! Das einzige vorstellbare Modell, sollte man um eine Finanzierung durch Studierende nicht mehr herumkommen, ist das der nachgelagerten Studienbeiträge, die Absolventen nach dem Abschluss ihres Studiums und Eintritt in den Beruf ab dem Erwerb eines zu definierenden Einkommens an ihre Universitäten leisten. In für das Hochschulsystem finanziell schwierigen Zeiten muss man zumindest eine Debatte über Vorschläge wie diesen führen und Einkommensgrenzen und Höhe der Beiträge sehr sensibel abstimmen, damit zu Studienbeginn keine Angst entsteht, sich nach einem Studium mit zurückzuzahlendem BAföG, möglichen Studienkrediten und zusätzlichen Studienbeiträgen zu übernehmen."

 

DIE LISTE:

"Ja, wir von der LISTE Münster sind ausschließlich für vorgelagerte Studiengebühren, die alle Studierende vor Antritt in Form von Naturalien zu zahlen haben. Nach dem Vorbild bekannter Siedlungsprojekte aus Catan hat jede/-r die Aufgabe, 1x Schaf, 1x Getreide und 1x Erz auf dem Schlossplatz darzubringen, um eine Entwicklungskarte für die Uni zu erhalten."

 

Juso-Hochschulgruppe:

" Die Universität muss für alle zugänglich und gleichzeitig ausfinanziert sein. Wir fordern daher eine auskömmliche staatliche Ausfinanzierung der Hochschulen und wenden uns konsequent gegen eine Wiedereinführung der Studiengebühren, die erhebliche Zugangsbarrieren und psychischen Druck für Menschen ohne ausreichende finanzielle Mittel bedeuten."

 

SDS.dielinke:

"Die „Lösung“ für das Problem Studienfinanzierung soll das neue Stipendienmodell der Bundesregierung sein. Seit 2011 setzt sie vermehrt und ganz bewusst auf Stipendien. So steigt der Anteil von Studierenden 2013 mit Stipendium in Deutschland auf fast 5%  (20. Sozialerhebung des deutschen Studentenwerks). Außerdem wurde das Büchergeld 2011 von Stipendiaten von 80 auf 300 Euro mehr als verdreifacht.
Ausschlaggebend für die Vergabe der Stipendien sind dabei entweder ideologische Parteinähe oder ein Vergleichbarkeitszwang, der sich in regelmäßigen Leistungsnachweisen manifestiert. Ein kritisches Bewusstsein, also eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Studiendogmen wird dabei in den wenigsten Fällen gefördert.
 Stipendien stellen also keine gute Grundlage zur Studienfinanzierung dar. Vielmehr leisten sie einen weiteren, nicht unwesentlichen Beitrag zur Verschulung der Universitäten.
Die Frage nach Studienfinanzierung lässt sich nicht trennen von der Frage nach sozialem Wohnraum. Durch die Bank ist die Wohnsituation in allen Studierendenstädten Deutschlands (besonders aber auch in Münster) katastrophal.  Sozialer Wohnraum ist nicht nur Grundlage für ein Studium, sondern auch ein Ausweg aus der Gentrifizierung, die in Großstädten wütet.
Sozialer Wohnraum hat den Vorteil nicht an den Markt gebunden zu sein und somit den Preis von Privatem Wohnraum automatisch zu senken. So profitieren auch Menschen von sozialem Wohnraum, die selber nicht unbedingt in einer Sozialbauwohnung wohnen müssen.
Wir brauchen einen BAföGsatz, der den realen Bedürfnissen von Studierenden entspricht. Das Studium darf nicht von der finanziellen Situation der Eltern abhängig sein, denn Bildung ist immernoch Menschenrecht!"

 

Haltung der Listen zu Online-Übertragungen von Sitzungen des Studierendenparlaments:

 

RCDS:

"Die Übertragung von StuPa-Sitzungen per Livestream lehnen wir ab. Für die Parlamentarier ist die Hochschulpolitik ein Ehrenamt, ein Hobby, niemand sitzt da aus professionellen Gründen. Gefilmt zu werden, ist für viele eine ungewohnte Situation, die dazu führen kann, dass Parlamentarier sich in ihrer politischen Arbeit eingeschränkt fühlen. Das StuPa tagt öffentlich. Wer wissen möchte, was im StuPa passiert, kann den Sitzungen beiwohnen und sich darüber hinaus über die öffentlichen Protokolle informieren."

 

DIE LISTE:

"Ja, einfaches Streaming reicht unserer Meinung nach nicht aus. Aufmerksamkeit und ein hautnahes Erlebnis lassen sich lediglich mit einer 4K Übertragung in Verbindung mit Public Viewing auf dem Schlossplatz ermöglichen. Auch denkbar wäre eine Übertragung in 360° als Virtual Reality für Zuhause."

 

Liberale Hochschulgruppe (LHG):

"Die Forderung eines Livestreams für Sitzungen des StuPa (bzw. deren öffentlichen Teil) steht in unserem diesjährigen Wahlprogramm. Wir erhoffen uns, dadurch den Zugang zur HoPo für Außenstehende zu erleichtern und erwarten auch eine erhöhte Transparenz der HoPo als ganzes. Andere Hochschulen wie die RWTH Aachen machen zudem bereits vor, dass dieses Konzept funktionieren kann."

 

 

Rund um unsere Kampagne zu den Wahlen an der Uni findest Du hier alles, was Du wissen solltest!

Klick' Dich einfach mal durch!

Ihr wisst noch nicht, wen ihr bei der Wahl des Studierendenparlaments wählen sollt? Ihr habt noch keinen Überblick über die Forderungen der einzelnen Listen? Dann seid ihr hier genau richtig: Beim Wahl-O-Maten zur StuPa-Wahl!

Ähnlich wie beim Wahl-O-Mat der NRW-Wahl könnt ihr eure Meinung mit den Antworten der Listen auf verschiedene hochschulpolitische Fragen abgleichen. Probiert es einfach aus!

Hinweis: Das Ergebnis ist keine Wahlempfehlung, sondern gibt lediglich einen Überblick über bestimmte Positionen der Listen!

Klickt auf das gif und ihr gelangt zum "StuPa-Mat":

Warum die Wahl vom 19. bis zum 23. Juni eine Superwahl ist?
Weil nicht nur das Studierendenparlament und der Senat gewählt wird, sondern auch eure Fachschaftsvertretungen und die Vertretung der Studentischen Hilfskräfte (SHK)!

Bestimmt mit über die coolen Projekte eurer Fachschaften und gebt der SHK-Vertretung eine starke Stimme gegenüber der Uni!

Weitere Informationen zu den Fachschaften bietet euch das autonome Fachschaftenreferat! http://www.asta.ms/asta/autonome-referate/fachschaftenreferat

Die Fachschaftenkonferenz bündelt wichtige Infos zu allen Fachschaften auf ihrem Facebook-Auftritt: https://www.facebook.com/Fachschaftenkonferenz-der-Uni-M%C3%BCnster-258585334517480/?ref=ts&fref=ts

Über Fortschritte bei der Vertretung der Studentischen Hilfskräfte könnt ihr euch bei der Facebook-Seite der SHK-Vertretung auf dem Laufenden halten: https://www.facebook.com/shkwwu/?fref=ts

GEH WÄHLEN! Vom 19. bis zum 23. Juni habt ihr die Wahl: Wohin soll eure Uni steuern? Wie soll sich das Studierendenparlament in Zukunft zusammensetzen? Wie digital soll euer Studium sein?
Damit ihr einen guten Überblick habt, stellen wir euch Statements der zur Wahl stehenden Listen zu verschiedenen Themen vor!
Heute: Digitalisierung!

Alle Statements der teilnehmenden Listen seht ihr hier:

 

CampusGrün:
Die Digitalisierung biete viele Chancen für Studium und Lehre. Der elektronische Zugang zu wissenschaftlichen Texten oder die digitale Bereitstellung von Lehrinhalten sind nur zwei Beispiel dafür, wie sich das Studium in den letzten Jahren verändert hat. Damit dies auch so bleiben kann, muss auch im neuen Hochschulrahmenvertrag eine faire und praktikable Lösung zur Bereitstellung von digitalen Inhalten gefunden werden. Wir setzen uns dafür ein, dass das neue Campus Management System eine für Studierende sinnvolle Plattform wird und wollen Anreize für Lehrende schaffen eLearning zu nutzen. Außerdem wollen wir die An- und Abmeldungen auf qispos (sowie den Eqivalenten) flexibilisieren und vereinfachen.

 

RCDS:
Die Hochschulen müssen in Sachen Digitalisierung aufholen. Wir sprechen uns für eine Ausweitung des eBooks-Angebots in den Bibliotheken und mehr Online-Vorlesungsübertragungen für ein selbstbestimmtes Studium aus.

 

Juso-Hochschulgruppe:
Auch die Hochschule muss mit der Zeit gehen und ihre Online-Angebote und Services „up-to-date“ halten. Hier begrüßen wir zum Beispiel die Erarbeitung eines für die Studierenden einheitlichen Campus-Management-Systems. Auch E-lectures halten wir für sinnvoll um ein flexibles Studium, z.B. mit einer Behinderung oder mit Kind, zu ermöglichen. Wichtig ist uns aber dabei, nicht den Schutz der Daten der einzelnen Studierenden aus den Augen zu verlieren.

 

Die Liste:

Abkehr von der Digitalisierung! Mehr Overheadprojektoren, mehr Zettelkästen, mehr Scheine, mehr Klüngel!

 

Liberale Hochschulgruppe (LHG):

Digitalisierung ist eines der großen Themen unserer Generation und unserer Gesellschaft – das gilt
insbesondere auch für die Hochschulen. Für uns stellt sie eine tragende Säule des freiheitlichen
Studiums dar. Wir stehen deshalb kompromisslos ein für die Ausweitung des eBook-Angebots, eine
Modernisierung der Zweigbibliotheken, ein vereinheitlichtes Anmeldeportal (das CMS), einen
Ausbau des Uni-WLANs und natürlich, wie schon im letzten Jahr, ein flächendeckendes Streaming
von Vorlesungen.

 

SDS.dielinke:
In einer Digitalen Welt sind wir nicht mehr an Ressourcen gebunden, sondern von Interesse ist nur noch der Zugang zu Daten. Wir setzen uns für einen offenen Zugang zu Wissen für alle, in und
außerhalb der Uni ein. Die Aufzeichnung von Vorlesungen sollte in studentischer Hand liegen um solidarisch auch Menschen die nicht zur Vorlesung erscheinen können die Bildung zu ermöglichen. Auf der anderen Seite wollen wir den Menschen ermöglichen sich vor Überwachung durch Staat und Konzerne zu schützen. Ein Mittel dazu wären Veranstaltungen zu Verschlüsslung und
Datensicherheit oder eine Aufklärungskampagne.

GEH WÄHLEN! Vom 19. bis zum 23. Juni habt ihr die Wahl: Wohin soll eure Uni steuern? Wie soll sich das Studierendenparlament in Zukunft zusammensetzen? Wie digital soll euer Studium sein?
Damit ihr einen guten Überblick habt, stellen wir euch Statements der zur Wahl stehenden Listen zu verschiedenen Themen vor!
Heute: Wohnraum!

Alle Statements der teilnehmenden Listen seht ihr hier:

 

CampusGrün:
Wir setzen uns für mehr bezahlbaren und zentralen Wohnraum ein. Dabei sehen wir Land, Stadt und Studierendenwerk in der Pflicht mehr günstigen Wohnraum zu schaffen. Besonders wichtig ich uns, dass der vom Studierendenwerk neu geschaffene Wohnraum auch barrierefrei ist. Desweiteren muss die Bafög Wohnpauschale angehoben werden, da diese oftmals noch nicht einmal die Kosten für eine Wohnung im Studierendenwohnheim deckt. Deswegen fordern wir das Studierendenwerk und die Stadt dazu auf, mehr günstigen Wohnraum und Bund und Land, dafür mehr Geld bereitzustellen.

 

RCDS:
Bezahlbarer Wohnraum ist in vielen Universitätsstädten knapp. Um dem entgegenzuwirken, müssen die Studierendenwerke mit mehr finanziellen Mitteln ausgestattet werden, die direkt in den Wohnungsbau fließen können und zum Beispiel nicht für teure Maßnahmen - wie in der Vergangenheit die Zwangs-Umbenennung von „Studentenwerk“ in „Studierendenwerk“ - ausgegeben werden müssen.

 

Juso-Hochschulgruppe:
Wir sehen die eindeutige Notwendigkeit der Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus. Hierzu zählen staatliche Ausfinanzierung der Studierendenwerke und Orientierung der Mietpreise in den Wohnheimen an der BAföG-Wohnpauschale.

 

Die Liste:

Wir begegnen diesem Problem mit großer Besorgnis, haben aber auch eine Lösung parat: Die nicht bewohnbaren Ersti-Taschen möchten wir gegen praktische Wurfzelte austauschen.

 

SDS.dielinke:
Eines der wichtigsten Themen in Münster, aber auch anderswo ist Wohnraum: Die Mieten steigen überall in der Stadt und am Hafen wird fleißig gentrifiziert. Das drängt die finanziell ärmere Bevölkerungsschicht in immer prekärere Lagen. Das betrifft natürlich auch Studis: Die ältesten und billigsten Studierendenwohnheime Heekweg und Gescherweg werden grundsaniert und die Miete darauf folgend erhöht. Neuer billiger Wohnraum in der Preisklasse wird erstmal nicht geschaffen. Deshalb fordern wir sofort bezahlbaren, sozialen Wohnraum in Münster – nicht nur für Studis! Langfristig fordern wir aber die Infragestellung von Privateigentum und Mietverhältnis!

18.06.2017: Hier stellen wir euch die zur Wahl des Studierendenparlaments antretenden Listen vor. Als letzte Liste ist die Juso-Hochschulgruppe dran!

1. Nein zur "Campus-Maut"!
Die von FDP und CDU geplante „Uni-Maut“ für NRW widerspricht klar unserem Verständnis einer diversen und weltoffenen Hochschule. Die Erhebung  an der Nationalität der Studierenden fest zu machen, ist diskriminierend und steht dem internationalen Austausch in Forschung und Lehre im Weg. Eine progressive Bildungs- und Forschungspolitik sieht anders aus.
Besonders perfide: FDP und CDU belasten mit ihren Plänen genau die Statusgruppe, die aufgrund ihrer Staatsbürgerschaft nicht direkt an den politischen Entscheidungen teilhaben kann. Deswegen braucht es unsere Solidarität mit betroffenen Kommiliton*innen. Im AStA und im Senat werden wir daher dafür kämpfen, Studiengebühren an unserer Universität zu stoppen.

 

2. Für einen progressiven AStA!
Die Juso-Hochschulgruppe übernimmt Verantwortung an der Hochschule – im Senat, im Studierendenparlament und auch im AStA, der „Regierung“ der Studierendenschaft. Seit Jahren stellen wir stets einen Großteil der AStA-Referent*innen.
Dabei geht’s es nicht nur um die Verwaltung studentischer Gelder, sondern um progressive Mitgestaltung: Wir konnten Verbesserungen wie die Abschaffung der Anwesenheitspflicht, die Einführung einer umfassenden StudiCard, ein Online-Semesterticket und das Kultursemesterticket durchsetzen. In der AStA-Kampagne „Lasst mich doch denken!“ steht eine Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen im Vordergrund, auch der March for Science gehörte dazu.
Wir möchten weiterhin für euch soziale, gerechte und progressive Hochschulpolitik an der Uni Münster gestalten!

 

3. Für Gleichstellung an der Hochschule!
Auch an der Hochschule bestehen wie in der gesamten Gesellschaft strukturelle Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts. Dies zeigt sich zum Beispiel daran, dass insgesamt immer noch nur etwa 22 % der Professor*innen Frauen* sind. Darüber hinaus werden etwa auch in Lehrveranstaltungen häufig stereotype Geschlechterrollen reproduziert. Gerade in Zeiten, in denen rechte Parteien ein Frauen*bild aus den 50er Jahren propagieren, wollen wir nicht nur die errungenen Werte verteidigen, sondern für mehr Gleichstellung kämpfen. Wir möchten uns weiterhin dafür einsetzen, dass alle Menschen die gleichen Chancen und Entfaltungsmöglichkeiten haben  - unabhängig vom Geschlecht. Deswegen fordern wir eine verbindliche 50-Prozent-Frauen*quote bei der Besetzung von Professuren und die Bekämpfung jeglichen Sexismus - ob in Forschung und Lehre oder im Uni-Alltag. Für echte Gleichstellung und eine bunte und diverse Hochschule!

11.06.2017: Hier stellen wir euch in den nächsten Wochen die zur Wahl stehenden Listen vor. Dieses Mal: Die Liste Münster

1. Wir wollen den totalen Service!
Wir Servicefetischisten setzten uns für eine Erweiterung des AStA-Angebots ein: AStA-Leihponys, mehr Ponystellplätze, mehr Hufschmiede, mehr Pferdesattelschoner, Ausbau des Reitwegenetzes, mehr Pferdefahrschulen, mehr, mehr, mehr,...

2. Wurfzelt statt Erstitasche!
Eines der wichtigsten Themen in Münster, aber auch anderswo, ist Wohnraum: Die Mieten steigen überall und daher fordern wir Wurfzelte für Erstis. Machen wir aus Münster ein gigantisches Festival!
#meinzeltstehtschon

3. Mensen. Leben. Tanzen. Welt.
In unserem Mensaessen steckt so viel. Lassen wir es frei.
*Hier sollte ein knackiges Gemüsewortspiel stehen, aber die Zeilen reichen leider nic...

 

05.06.2017: Hier stellen wir euch in den nächsten Wochen die zur Wahl stehenden Listen vor. Dieses Mal: Die Liberale Hochschulgruppe (LHG)

 

1. Service:
Kernaufgabe der Hochschulpolitik ist für uns die Sorge ums Wohl der Studierenden. Dem tragen wir Rechnung, indem wir einen breiten Forderungskatalog aufstellen, der euren Alltag verbessert. Vom Mitbringen von Getränken in die Bibs (in festverschließbaren Gefäßen), über die Aufstellung von Mikrowellen in Mensen und Bistros bis hin zu einer Reform der HSP-Anmeldung und einer Stärkung der studentischen Initiativen – es gibt so vieles, das wir für euch tun können!

2. Selbstbestimmung:
Zum besten Studium gehört für uns auch ausreichend Freiraum. Um euch Selbstbestimmung zu gewährleisten, wollen wir daher bspw. faktische Anwesenheitspflichten abschaffen, ein Studium Generale ermöglichen und die ULB länger öffnen. Ebenso stehen wir für die Stärkung der studentischen Partizipation und ein nachhaltiges Studium; denn Selbstbestimmung heißt auch Mitbestimmung und Verantwortung.

3. Transparenz und Fairness:
Um die Hochschulpolitik attraktiver und seriöser zu gestalten, ist für uns eine Transparenzoffensive unumgänglich. Sowohl die Arbeit des AStA als auch der autonomen Referate müssen besser reglementiert und sichtbar gemacht werden. Außerdem kämpfen wir als einzige Liste überzeugend für einen fairen Umgang in der ganzen Hochschullandschaft – für echte Hochschulpolitik ohne ideologische Grabenkämpfe!

 

22.05.2017: Hier stellen wir euch in den nächsten Wochen die zur Wahl stehenden Listen vor. Dieses Mal: SDS.dielinke

 

1. Für eine politische Hochschule!
Wir verstehen uns als gesamtpolitische Gruppe und wollen auch so als aktionistische Hochschulgruppe agieren. Deshalb liegt unserer Fokus bewusst nicht auf der parlamentarischen Arbeit, weil wir diese als nicht zielführend und eher als Übung im karrieristischen Parlamentarismus für angehende Politiker*innen betrachten. Wir lehnen einen Service-Asta deshalb auch entschieden ab. Studis auf die Straße!

2. Für bezahlbaren Wohnraum!
Eines der wichtigsten Themen in Münster, aber auch anderswo ist Wohnraum: Die Mieten steigen überall in der Stadt und am Hafen wird fleißig gentrifiziert. Das drängt die finanziell ärmere Bevölkerungsschicht in immer prekärere Lagen. Das betrifft natürlich auch Studis: Die ältesten und billigsten Studierendenwohnheime Heekweg und Gescherweg werden grundsaniert und die Miete darauf folgend erhöht. Neuer billiger Wohnraum in der Preisklasse wird erstmal nicht geschaffen. Deshalb fordern wir sofort bezahlbaren, sozialen Wohnraum in Münster – nicht nur für Studis! Langfristig fordern wir aber die Infragestellung von Privateigentum und Mietverhältnis!

3. Gegen jede Diskriminierung:
Wir setzen uns als linke Hochschulgruppe gegen jede Form der, Diskriminierung von Frauen, LGTTBQ´s, Migrant*innen und Geringverdiener*innen ein, die leider bis heute an vielen Orten in unserer Gesellschaft  zu finden ist. Diese Probleme müssen im Alltag, aber auch in den Strukturen bekämpft werden!  Wir wollen eine solidarische und soziale Uni, Bildung und Chancen dürfen nicht von deiner Herkunft, deiner sexuellen Orientierung oder dem elterlichen Geldbeutel abhängen oder davon beeinträchtigt werden.


 

14.05.2017: Hier stellen wir euch in den nächsten Wochen die zur Wahl stehenden Listen vor. Diesen Sonntag: Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten

 

1. Bessere Lehre
Der Ausbau von eBook-Angeboten im ULB-Katalog, längere Bibliotheksöffnungszeiten und Hörsaalinstandhaltungen durch kleines Geld sind Faktoren, die das Studium angenehmer und effizienter zugleich gestalten können. Dafür setzen wir uns ein.

2. Internationales
Wir wollen uns dafür stark machen, dass freigebliebene Studienplätze an ausländischen Partnerunis auch fächerübergreifend vergeben werden können, um möglichst vielen Studis einen Auslandsaufenthalt zu ermöglichen und so einen Beitrag zur interkulturellen Verständigung leisten zu können.

3. Service statt Ideologie
Wir stehen für eine serviceorientierte und ideologiefreie Hochschulpolitik.
Gelder der Studierendenschaft dürfen nicht für radikalideologische oder gar extremistische Veranstaltungen und Publikationen ausgegeben werden, sondern müssen für sinnvolle Anschaffungen und Angebote wie Fahrradpumpen, Bulli- und Fahrradverleih verwendet werden.




7.05.2017: Hier stellen wir euch in den nächsten Wochen die zur Wahl stehenden Listen vor. Den Anfang macht: Campus Grün

 

1. Vielfalt:
"Das Thema Vielfalt haben wir uns groß auf die Fahne geschrieben. Wir setzen uns für eine offene und bunte Hochschule ein. Denn Vielfalt muss als Stärke begriffen werden. Als Teil der Gesellschaft ist auch die Hochschule kein diskriminierungsfreier Raum. Wir wollen, dass Sexismus, Rassismus und Diskrimierungen keine Platz haben. Daher streiten wir dafür ,dass unsere Hochschule für Geflüchtete geöffnet wird, Frauen* in der Wissenschaft gefördert werden, die autonomen Referat gestärkt werden und die Uni inklusiver wird.Wir wollen für diskriminierende Strukturen sensibilisieren und diese aufbrechen! Damit jede*r an unserer Uni die gleichen Chancen hat!"

2. Mensa:
"Tausende Studierende nutzen jeden Tag das Lebensmittelangebot in den Mensen, Cafés und Bistros des Studierendenwerks Münster. Wie sich die Mensa ausrichtet, macht also einen großen Unterschied. Wir setzen uns deshalb weiterhin sowohl für eine gesunde, ausgewogene und bezahlbare Verpflegung als auch für eine nachhaltige Beschaffung der dafür notwendigen Zutaten ein. Diese Anforderungen können nur durch eine Kombination von ökologisch angebauten, vegetarischen, veganen, regionalen, saisonalen und fair gehandelten Produkten erfüllt werden."

3. Gerechtigkeit:
"Wir setzen uns für Chancengleichheit an der Hochschule ein. Dabei ist die Finanzierung des Studiums eine der wichtigsten Stellschrauben. Daher setzen wir uns für ein gerechtes Bafög ein und fordern mehr bezahlbaren Wohnraum."