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Projekte und Beauftragungen 

Stellenausschreibung Beauftragung für Geflüchtete Studierende

  

Ongoing Initiative:
Un•Colonial Film Festival

 

The Un•colonial Film Festival takes place 23–27 August 2026 at Hörsaal H1, Schlossplatz 46, University of Münster. Five days of BiPoC-led cinema, workshops, performances, and dialogues. Over 2,000 films submitted from more than 120 countries. A programme curated collectively. No state funding. No corporate money.

Festival passes are now available. Every pass sold directly supports the festival.

Student Pass: €15 | Standard Pass: €25 |Solidarity Pass: €30

–> get your festival pass 

We are also looking for volunteers to help make the festival happen. Roles include festival entrance and pass checking, film screening support, and awareness team. No experience needed. Just commitment. DM us on Instagram for details: @uncolonialfilmfestival

Visit the festival website

Follow the festival on Instagram

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Das Un•colonial Film Festival findet vom 23. bis 27. August 2026 im Hörsaal H1, Schlossplatz 46, Universität Münster statt. Fünf Tage BiPoC-geführtes Kino, Workshops, Performances und Gespräche. Über 2.000 Einreichungen aus mehr als 120 Ländern. Ein kollektiv kuratiertes Programm. Keine staatliche Förderung. Kein Firmensponsoring. 

Festivalpässe sind jetzt erhältlich. Jeder verkaufte Pass unterstützt das Festival direkt.

Student Pass: €15 | Standard Pass: €25 | Solidarity Pass: €30

Festivalpass kaufen

Wir suchen außerdem Freiwillige, die helfen, das Festival zu verwirklichen. Aufgaben umfassen Einlasskontrolle, technische Unterstützung bei Filmvorführungen und Awareness-Arbeit. Keine Vorerfahrung nötig. Schreib uns auf Instagram für weitere Informationen: @uncolonialfilmfestival

Festival-Website

Festival auf Instagram

 
 

Autonomes Referat für Black People, Indigenous People und People of Color

besetzt durch MD Shakhawat Hossain and Saad Shahriar

Am 27.04.2020 wurde der Antrag zur Änderung der Satzung der Studierendenschaft vom 62. Studierendenparlament angenommen und die Statusgruppe der Black People, Indigenous People and People of Color (BIPoC) wurde nach § 29, Absatz 1 als benachteiligte Statusgruppe an der Universität Münster anerkannt. Somit entstand ein autonomes AStA-Referat für BIPoC, welches am 24.07.2020 die 1. Vollversammlung abhielt, in der die ersten BIPoC-Referent*innen an der Uni Münster gewählt wurden.

Rassismus ist tief im Alltag, in institutionellen Systemen, Universitäten und behördliche Strukturen verankert und diskriminiert kontinuierlich Menschen, gegen die er sich richtet. Als autonomes BIPOC-Referat setzen wir uns dafür ein, diese Strukturen zu hinterfragen und abzubauen. Unser Ziel ist es, durch politische Interessenvertretung, Solidarität und Empowerment, ein sicheres und bestärkendes Umfeld für Studierende aus rassistisch marginalisierten gesellschaftlichen zu schaffen.

Wir vertreten gezielt die Interessen, Werte und Rechte aller Studierenden, die von Rassismus betroffen sind. Unsere Arbeit widmet sich dem aktiven Kampf gegen Rassismus und soll sicherstellen, dass betroffene Studierende sich weder hilflos noch isoliert fühlen. Wir treten als Anlaufstelle auf und wollen daran arbeiten, die Universität zu einem Ort zu machen, der sich kritisch mit Rassismus auseinandersetzt.

Angesichts des zunehmenden gesellschaftlichen Rassismus, dem Erstarken rechter Gruppen und der Normalisierung von rassistischen Einstellungen, inklusive anti-Schwarzen Rassismus, antimuslimischen Rassismus, antiasiatischen Rassismus, antiarabischen Rassismus und Rassismus gegen Sinti und Roma, ist eine starke studentische Vertretung für BIPOC-Studierende notwendiger denn je.

Der Bedarf an einem BIPOC-Referat ergibt sich jedoch nicht nur aus aktuellen politischen Entwicklungen, sondern auch aus den grundlegenden strukturellen Zustände. Rassismus ist mehr als nur individuelle Vorurteile, sondern ein systemisches Problem, das in alltäglichen Abläufen von Institutionen und gesellschaftlichen Strukturen tief verankert ist.

Unser Referat existiert, um genau diesen Ungerechtigkeiten entgegenzuwirken. Dafür möchten wir ein stabiles Unterstützungsnetzwerk schaffen, das auf Empowerment und gegenseitige Fürsorge setzt. Wir möchten allen Studierenden, die von Rassismus betroffen sind, einen Raum bieten, in dem ihre Stimmen gehört, ihre Erfahrungen anerkannt und ihre Bedürfnisse ernst genommen werden. Kein Studierender sollte sich mit Diskriminierung alleingelassen fühlen. Unser Referat ist ein Ort der Vernetzung, des Widerstands und des Wandels.

Ein intersektionaler Ansatz ist zentral für unsere Arbeit. Wir erkennen, dass sich Rassismus häufig mit anderen Formen der Unterdrückung – wie Sexismus, Klassismus, Ableismus oder religiöser Diskriminierung – überschneidet und ganzheitlich verstanden sowie bekämpft werden muss.

Transparenz ist ein Grundprinzip unseres Handelns. Wir organisieren unsere Arbeit offen und gemeinschaftlich innerhalb unserer Statusgruppe. Um Zugang und Teilhabe zu fördern, veranstalten wir wöchentliche Treffen, bei denen alle BIPOC-Studierenden eingeladen sind, mitzumachen, eigene Anliegen einzubringen und unserer antirassistischen Arbeit mitzugestalten. Jede BIPOC-Person soll die Möglichkeit haben, aktiv zu einem gerechteren und inklusiveren Hochschulalltag beizutragen.

Habt ihr Fragen oder braucht Unterstützung? Schreibt uns doch gerne auf Instagram (@bipocreferat.ms) oder sendet uns eine E-Mail. Wir sind für euch da!